1. August

Seit ein bisschen mehr als 6 (Zahlen bis 12 zwölf immer ausschreiben! Sagt doch jeder Deutschlehrer!) sechs Monaten bin ich nun in Dublin, Irland.

Kleine Info am Rande: Irland ist nicht im Schengen-Abkommen (Das weiss ich mittlerweile durch unsere nicht EU-Bürger). Uns, also dem gemeinem EU-Bürger, und dazu zähle ich die meisten, die ich kenne,  ist die EU-Visa-Problematik ja gar nicht – Gott bewahre –  bekannt. Keine Sorge, ich werde da jetzt nicht ins Detail gehen. Wollte es nur mal kurz erwähnt haben, dass wir mit der EU, zumindest was Reisen und Arbeiten innerhalb der EU angeht, es echt gut haben. Und auch speziell als Deutscher, sind wir quasi weltweit fast überall willkommen. Man sollte dies nicht als Selbstverständlichkeit abtun.

Falls kein Vulkan dazwischen gekommen ist, bin ich gerade noch in Toulouse (zumindest auf jeden Fall in Frankreich), ab 4.August bin ich im Landkreis Aschaffenburg anzutreffen. Wie lange ich bleibe? Puh…im Moment (17.06.2011) hab ich noch kein Rückflugticket gebucht. Bis zum Samstag Abend, den 13ten August.

Was ist bisher hier so in Dublin passiert?

Abgesehen davon, dass ich erst kuerzlich umgezogen bin:

Naja, es geht voran, nicht wahr. Man hat das aktuelle Setup ein bisschen aufgepaeppelt, umgebaut, zurueck gebaut, neu gebaut und hier und da ein paar neue Ideen ausprobiert. Demnaechst, also im September,  steht die Photonics Ireland 2011 an, da wird unsere Gruppe natuerlich vertreten sein. Und die naechste Deadline ist Anfang Dezember fuer die naechstjaehrige Konferenz in Fort Lauderdale. Also man sieht, es gibt immer was zu tun.

 

Schluchthof, ich komme!

Wenn alles gut gelaufen ist, d.h.
– Ryanair, Bohr-Busreisen und die DB pünktlich sind
– keine Vulkanasche über Europas Flughäfen hängt
– ich reibungslos durch Zoll und Passkontrolle gekommen bin
– keine Bombendrohung den Zugverkehr blockiert
treibe ich mich hoffentlich gerade irgendwo zwischen Hahn, Frankfurt, Darmstadt und Heidelberg rum.

Ab Freitag bin ich dann im Landkreis Aschaffenburg. Bis denne!

So, Wochenende rum.
Wir waren in Galway, wie man an den Fotos sehen kann.
Und nun versucht Georg wieder nach Toulouse zu kommen, da er am Dienstag morgen in der Hochschule sein wollte.
Problem dabei: Ryanair und Aerlingus fliegen bis Mittwoch nicht, auch wenn ab Dienstag der Flughafen wieder auf sein sollte. Immerhin kann man selbst bei Ryanair seinen Flugpreis erstattet bekommen.
Plan B war bzw. ist nun mit der Fähre zumindest nach Frankreich zu kommen. Gut, zwei Probleme. Von Dublin fährt keine Fähre nach Frankreich, sondern nur von Rosslare. Und da muss man auch erstmal hinkommen (3Stunden mit dem Bus). Und nun müsste man sich über die Fähren erkundigen, allerdings sind sämtlichen Internetseiten, die mit Fähren nach Frankfreich zu tun haben, anscheinend schwer unter Beschuss, denn die lassen sich nur langsam aufrufen und geben auch keine Auskunft darüber, ob und wie es nun möglich ist nach Frankreich zu kommen.
Mal abgesehen davon: Würde er es heute noch nach Frankreich schaffen, heißt das noch lange nicht, dass er nach Toulouse kommt. Denn die Franzosen streiken teilweise im öffentlichen Nahverkehr. Das Leben ist eben kein Ponyhof.

Mal sehen, wie sich das Ganze hier weiter entwickelt. Vielleicht ist es einfach sinnvoll, die ganze Sache auszusitzen und einfach zu warten, bis alles wieder regulär läuft. Solange warte ich einfach mal auf ein Update seinerseits.

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Tja nix war’s. Georg wird wohl noch ein Weilchen oder auch noch länger hier auf der Insel verbringen müssen.
So wie es aussieht bis Samstag, dann läuft eine Fähre aus nach Frankreich, die noch Platz hat.
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Nach 18 Stunden Faehrfahrt und weiteren unzaehligen Stunden Zugfahrt sollte er nun heute frueh gegen 1Uhr nachts in Toulouse angekommen sein. Und alles so: “YEAH!”
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