sind/waren drei Jahre genug?

Natuerlich nicht 🙁
Wie viele sicherlich schon wissen, kommen noch ein paar Monate dazu. Offizielle Deadline ist nun Ende April (Stand heute, vielleicht wird die auch nochmal erweitert?!?!). 2014 versteht sich!
Und somit gab es auch gestern mein letztes Gehalt, das mich locker durch den Februar bringt und den Rest bekomm ich auch hin. Soweit man das im Moment sagen kann, habe ich mit meinem Auge alle fuer die Thesis relevanten Messungen abgeschlossen. Fehlt nur noch das Auge meines Chefs. Und das Schreiben duempelt so vor sich hin, keine Grund zur Sorge.

Fuer die ARVO Konferenz im Mai in Orlando hatte ich trotzdem einen Abstrakt eingereicht, obwohl ich keine finanzielle Unterstuetzung habe. Habe aber UCD intern ein Funding beantragt speziell fuer diese Konferenz. Jetzt heisst es: abwarten, aber waere schoen, das so als moeglichen „Abschluss“ noch mit nehmen zu koennen.

Ich hatte mich ja in Bonn auf eine PostDoc-Stelle beworben. Antwort erhalte ich irgendwann im Februar. Was die so machen, ist schoen hier erklaert. Desweiteren habe ich mich momentan noch in Murcia, Spanien, beworben. Mal abwarten, wie das alles verlaeuft. (Mir ist durchaus bewusst, dass da Absagen kommen koennen, aber das gehoert ja leider dazu.)

Anfang der Woche hatte meine spanische (Ex-)Kollegin ihre Verteidigung (30min Vortrag plus mehr als 3Stunden Interview) und war somit die Erste, die von unserer Gruppe, ihr PhD fast abgeschlossen hat. Sie muss jetzt noch mehrere kleiner Verbesserungen (vorallem bei der Formatierung!?) in ihrer Dissertation vornehmen und dann war es das fuer sie. Sie darf sich aber schon Dr. nennen.

BEN 3tes Jahr

 

Und natuerlich war ich auch dieses Jahr wieder etwas unterwegs: Fast zwei Wochen USA, ein paar Mal Deutschland und sonst so kurze Abstecher nach Italien, Oesterreich, Schweiz usw…

Offiziell bin ich mit heutigem Datum in meinem letzten PhD Jahr. Zumindest theoretisch. Ob auch praktisch, wird das laufende Jahr dann zeigen. Gibt ja noch ne Menge zu tun. (Interessanter Fakt dazu: In den USA kennt man den Begriff des letzten Jahres im Bezug auf Phd nicht. Da ist der PhD fertig, wenn das Projekt fertig ist. In der Regel so nach 6/7 Jahren.)

Dieses Jahr geht es fĂŒr mich nicht auf die ARVO-Konferenz, denn die Konferenzen (Fall Meeting OSA und Frontiers in Optics) im Herbst sind relevanter. Dann bestĂŒnde auch die Möglichkeit, meinen Teil-Geldgeber in Fort Worth zu besuchen. Ausserdem ist ARVO nicht mehr in Florida, sondern im kĂŒhlern Seattle, also auch urlaubstechnisch nicht so interessant. Man muss ja auch mal an sich denken.

52 Wochen im zweiten Jahr

52 Wochen im zweiten Jahr – zum nochmaligen Anschauen, F5 drĂŒcken

So, oben mal wieder ein „animiertes“-Gif vom zweiten PhD Jahr (01.02.2012 bis 31.01.2013). Leider hab ich gerade festgestellt, dass ich in der Woche 41 wohl kein Bild gemacht habe. Die Bilder entstehen immer wöchentlich am Montag gegen 11Uhr, wenn ich Montags meinen PC vor mir hatte (Das war z.B. in USA und Portugal nicht der Fall). Weiterhin sieht es so aus, als hĂ€tte ich mich fast nur in Dublin aufgehalten, aber das ist zum GlĂŒck nicht wahr. Auch dieses Jahr hatte ich die Möglichkeit, ein paar LĂ€nder zu bereisen:

Irland – Deutschland – Brasilien – Spanien – Portugal – England – Österreich – USA

Mal gucken, ob dieses Jahr etwas Neues dayu kommt. Ich befĂŒrchte es ja leider nicht.
Ich wohne nach wie vor im selben Haus (bis jetzt hat uns noch keiner rausgeschmissen), aber die Mitbewohner wechseln doch mal öfters. Mein Rad lĂ€uft auch noch rund, obwohl ihm langsam die hier herrschende Feuchtigkeit zu schaffen macht. Ich hab mein Keyboard wieder verkauft (da kommt was Neues her) und bin mittlerweile wieder Besitzer eines kleinen Laptops. Ab nĂ€chster Woche darf ich auch wieder Laborbetreuer fĂŒr Erstsemester (Landwirtschaft) spielen und im Mai warten schon die Deadlines fĂŒr Oktober. Papers sind in der Mache, aber das ist halt leider nicht so einfach, wie man denkt. Meine Augen funktionieren auch noch. Beide.

Ja, im Prinzip denke ich: Mal den FrĂŒhling abwarten und dann abwĂ€gen, wie es voran geht.

Ach und ich hab die Umlaute auf meiner Tastatur gefunden.

Die Konferenz ARVO 2012 ist vorbei. Es gab wieder unglaublich viel zu sehen und zu verstehen.

Ich hab meine erste ARVO Poster Praesentation ueberstanden, der Andrang war zufriedenstellend. Ich war einer von knapp 7000, die ein Poster haengen hatten.

Mittwoch, Poster Session

Das war es nun mit Fort Lauderdale fuer die naechsten paar Jahre, da die Konferenz 2013 in Seattle stattfindet. Da ist dann nix mehr mit ‚Sunshine State Florida‘, sondern eher kuehl und sachlich.
Wenn dieser Artikel online geht, bin ich gerade am JFK Airport in New York am Umsteigen. Dublin wartet wohl mit kuehlem feuchtem Wetter auf mich. Ich hab dann am Dienstag noch zwei Deadlines und meinen Zwischenbericht zu bewaeltigen und dann sollte wieder normales Arbeitsklima einkehren.

Nach dezentem Hinweis auf der Konferenz, Folgendes: Ein heimischer potenzieller Arbeitnehmer verkauft sich mittlerweile (oder schon laenger) gar nicht so schlecht in der Branche. Kleinostheim halt!