Quasi. Die ersten drei Monate sind rum.

Ich laufe am Wochenende 12/13 Juno mal kurz zum Zwischenstopp im Heimathafen ein. Man sieht sich. Ich versuche mich so flexibel wie möglich zu verteilen. Biergarten mit Hausmacher Wurstplatte ist fix. Da mach ich keine Abstriche. Der Rest muss warten.

Was sonst noch war:
– Hab seit ner Woche ein Fahrrad. Besser als erwartet für 50,- Euro.

– Aufbau bzw. Setup mal kurz über den Haufen geworfen. Die Beamsplitter wollen nicht so splitten, wie sie sollen. Wir warten hier weiter auf einige Labormaterialien.

Man schau und staune, was die nächsten drei Monate bringen. (Immer in der Hoffnung, dass es nur drei bleiben!)

- Spekatuläres Rasenmähen. Hab mich gefuehlt wie ein Fiat Panda beim Ueberqueren der Kassler Berge, so hoch war das Gras.

– Anfang der Woche hat sich ein Bauarbeiter auf dem UCD Gelaende das Leben genommen. Da im Moment kaum Studenten da sind und es recht frueh morgens passiert ist, ist alles seinen normalen Tagesverlauf gefolgt.

– Ich war heute in der Augenklinik. “Well, Ben, your eyes are pretty healthy!” . Na klar, weiss ich doch. Jetzt darf ich endlich offiziell mein Augen der Wissenschaft zur Verfuegung stellen.

Die letzten beiden Tage haben die Temperaturgrenze von 15˚Grad gesprengt. Also, relativ zum sonstigen Wetter hier gesehen, fuehle ich mich quasi gerade wie am Äquator. Allerdings auch nur tagsueber.

Juhu, Laptop ist da und alles ist wieder so toll wie vorher ;-) (Und ja, ich hab auch Bilder vom Entpacken gemachtˆˆ)

Wenn das Wetter weiterhin in diesem Zustand zwischen “keinem Tropfen und sofort zum Regnen startklar” bleibt, komm ich wohl heute nicht drum rum und muss Rasen maehen. So viel zum Thema Urlaub in Dublin.

Werde wohl kein Hahn im Korb. Sowie es im Moment aussieht, zieht in das eine Zimmer doch ein Typ. Naja, man kann nicht alles haben.

I wish you what !

Kurzes Updates:
Das Kind hat einen Namen, zumindest grob: “Semi automated characterization of the first and second SCE”. So in der Richtung.

Meine beiden Mitbewohner (ja genau die) werden nach und nach innerhalb diesen Monats die WG verlassen. Wenn alles gut laeuft, wohn ich dann mit vier Frauen zusammen.

Mein Laptop ist auf dem Weg zu mir (Allerdings nimmt er wohl einige Umwege und braucht daher etwas laenger). Wenn der Vulkan nicht ganz verrueckt spielt, dann sollte er in zehn Tagen da sein. (Man stelle sich nur mal vor, die Oelpest waere noch um Irland rum, dann waeren wir ja komplett isoliert.) Mein USB-Stick ist mittlerweile auch abgeraucht. Immerhin hat er sage und schreibe fuenf Monate gehalten. Waere ja alles nicht so tragisch, haette ich ihn nicht zwischenzeitlich als “Laptop”-Ersatz benutzt. Naja, dann fangen wir mit dem Schreiben halt nochmal von vorne an. Sind ja noch ein paar Wochen Zeit.

Hab heute mein Handyguthaben aufgeladen. Fuer 20,-Euro bekommt man: 3000 (ja dreiTAUSEND) SMS und 3000(JA!) Minuten frei in alle irischen Netze. Wen soll ich denn da anrufen??? Und 1GB Internet kostet fuer 30Tage auch nur noch 5,-Euro. Und freies Nutzen von Skype via Mobilfunknetz fuer 30Tage. Das sollten die mal in good old germany einfuehren.

Naja, sonst ist alles gut hier, nicht wahr. Nach einer miesen Woche Regen scheint heute wieder mal die Sonne. Was will man mehr. Chillen im Garten.

Also Mutter und Laptop fast wieder wohl auf.
Mutter hat nen Gips. Laptop Akku kaputt.

Kann man alles wieder heilen.
Morgen geht’s nochmal in die Klinik zum Verband wechseln und dann Richtung Airport nach Hause. Also für Mutter.

[update]Laptop heute(30.April) komplett abgeraucht. Der Versuch ein Neues zu organisieren, ist daran gescheitert, dass im Moment das Gewuenschte nicht vorraetig ist. Und der Online-Store akzeptiert meine VISA nicht. Oder hab ich doch ein Kreditlimit?[/update]

So, Wochenende rum.
Wir waren in Galway, wie man an den Fotos sehen kann.
Und nun versucht Georg wieder nach Toulouse zu kommen, da er am Dienstag morgen in der Hochschule sein wollte.
Problem dabei: Ryanair und Aerlingus fliegen bis Mittwoch nicht, auch wenn ab Dienstag der Flughafen wieder auf sein sollte. Immerhin kann man selbst bei Ryanair seinen Flugpreis erstattet bekommen.
Plan B war bzw. ist nun mit der Fähre zumindest nach Frankreich zu kommen. Gut, zwei Probleme. Von Dublin fährt keine Fähre nach Frankreich, sondern nur von Rosslare. Und da muss man auch erstmal hinkommen (3Stunden mit dem Bus). Und nun müsste man sich über die Fähren erkundigen, allerdings sind sämtlichen Internetseiten, die mit Fähren nach Frankfreich zu tun haben, anscheinend schwer unter Beschuss, denn die lassen sich nur langsam aufrufen und geben auch keine Auskunft darüber, ob und wie es nun möglich ist nach Frankreich zu kommen.
Mal abgesehen davon: Würde er es heute noch nach Frankreich schaffen, heißt das noch lange nicht, dass er nach Toulouse kommt. Denn die Franzosen streiken teilweise im öffentlichen Nahverkehr. Das Leben ist eben kein Ponyhof.

Mal sehen, wie sich das Ganze hier weiter entwickelt. Vielleicht ist es einfach sinnvoll, die ganze Sache auszusitzen und einfach zu warten, bis alles wieder regulär läuft. Solange warte ich einfach mal auf ein Update seinerseits.

[update]
Tja nix war’s. Georg wird wohl noch ein Weilchen oder auch noch länger hier auf der Insel verbringen müssen.
So wie es aussieht bis Samstag, dann läuft eine Fähre aus nach Frankreich, die noch Platz hat.
[/update]
[update2]
Nach 18 Stunden Faehrfahrt und weiteren unzaehligen Stunden Zugfahrt sollte er nun heute frueh gegen 1Uhr nachts in Toulouse angekommen sein. Und alles so: “YEAH!”
[/update2]

Ostersamstag.
Es war zu später Stunde, als sich über mir der Himmel auftat. Ein heller Blitz, eine warme Brise, kurz darauf ein weißer Schweif. Kaum wahr zu nehmen, da sich alles in Sekundenbruchteilen abgespielt hat. Plötzlich lag er vor mir.
Der weiße Mann aus dem All. Klare grobe Kontur. Ohne irgendwelche Tiefe. Platt wie eine Flunder übergab er mir den heiligen Gral germanischer Braukunst und sprach: “Ich bin Seppel” und verschwand.

So hätte es sich es abspielen können.