Wenn dieser Eintrag erscheint, dann ist mittlerweile Einiges seit dem letzten Eintrag passiert. Ich sollte meine Dipl-Arbeit mittlerweile abgegeben haben und bin somit kein Student mehr. Exmatrikuliert. Einfach so. Nach vier Jahren löst sich das Band zwischen mir und der h_da (Hochschule Damrstadt). Naja wir sehen uns ja nochmal. Irgendwann Mitte November ist die Diplom-Übergabe. Ab dann darf man/ich sich/mich “Dipl-Ing. der Optotechnik und Bildverarbeitung” nennen. Super, nicht wahr? Soso, vier Jahre, also Regelstudienzeit(!). Endlich. Wurde ja auch mal Zeit mag manch einer sagen. Durchaus zurecht. Ich werde mich jetzt nicht auslassen, was ich alles falsch, richtig oder anders machen hätte können. Ich hab halt ein paar Umleitungen nach Rom genommen. Ob ich in Rom angekommen bin, weiss ich noch nicht, aber, um mal bildlich zu bleiben, ich bin sicher schon in Italien und immer noch am fahren. Und im Moment geniesse ich den Fahrtwind, die vorbeirauschende Landschaft und die Kühle, die vom Meer herauf zieht (sic).

Aber es soll gar nicht  darum gehen, wie es mit mir weiter geht. Als wesentlich wichtiger erachte ich es, endlich den Leuten zu danken, die mit mir mitgetrampt sind. Leuten, die Teilstücke mit mir mit gefahren sind. Diejenigen, die auf den geraden Stücken mit mir in Ruhe gerollt sind und denjenigen, die mit mir die schweren Alpenpässe überstanden haben. Und denen, die Beides mit mir duchgestanden haben. Und wenn Sie nicht aktiv dabei waren, dann haben Sie mich durch ihre Hilfe anderweitig unterstützt.

Ich möchte hier keine Namen, aber im Grunde gilt zu danken:

– Meinen Eltern (hier vorzugsweise Mama und Papa ;-)) – Sie hatten es ja nicht immer leicht mit mir.

– Tante und Onkel – Ohne Sie wäre vieles nicht machbar gewesen.

– Oma und Opa

– Den restlichen Tanten und Onkeln

– Meinen Freunden und meinen Kommilitonen – Die je nachdem, mit ihrem Unwissen oder Fachwissen, mit ihren klugen Sprüchen im Allgemeinem und ihrer Freundschaft das Leben so lebenswert machen

– Meinen Geschwistern

Es gibt unzählige Dinge für dich unglaublich dankbar bin. Es fällt mir sicher nicht immer einfach, dies auszudrücken, aber seid euch sicher, ich bin es. Daher möchte ich keine grossen Worte verlieren, sondern einfach nur ein dickes

DANKE

sagen. Schlicht und knapp, aber es kommt aus tiefstem Herzem. Und da bestimmt nicht alle das hier lesen, denen ich zu danken habe. Kein Sorge: Ich werde Euch das auch noch persönlich wissen lassen.

Abspann:

Wie geht es weiter?

Naja, im Moment widme ich mich mal für ein paar Wochen erstmal ein bisschen der Musik. Es gilt zusammen mit “Bischler mit Milch” als ein Teil der Band, Deutschland musikalisch zu erkunden. Die Reise führt nach Osnabrück, Köln, Kiel, Hamburg, Berlin und noch einige Städte mehr. Wir hoffen auf glückliche und abenteuerreiche Stunden und vorallem darauf, uns nicht komplett finanziell zu ruinieren. Daher auch hier der Hinweis, man kann das Album “PAUSE” von Bischler bei Amazon bestellen, bei Napster, musicload oder iTunes downloaden. Joa und man glaubt es kaum, ich habe daran mitgewirkt. (Quasi ab sofort)

Und was kommt dann jobmässig?

Im Moment, an dem dieser Artikel verfasst worden ist (so um den 15.August rum), steht noch nix fest. Viele erwarten sicher, dass ich einer Ingenieurs-Tätigkeit nachkomme und endlich mal arbeite. Das machen auch sicherlich Einige meiner Kommilitonen. Das Einstiegsgehalt für uns liegt in einer Spanne zwischen 32000,- und 40000,-Euro brutto. Also so um 1900,-Euro plusminus 200Euro monatlich netto.(Zahlen sind geschätzt und variieren je nach Bundesland, Tätigkeit usw..). Ich bin mir nicht sicher, ob da was im Moment für mich ist. Nachdem ich ja mein Praktikum und meine Dipl-Arbeit je an einem Institut abgehandelt habe, liebäuge ich damit, dies auch noch ein bisschen weiter so zu handhaben. D.h ich werde wohl ein PhD dranhängen. Neuseeland hatte schon mal indirekt angefragt, ob ich nicht nochmal kommen will und auch Irland scheint recht grosses Interesse an mir zu haben. Und ich irgendwie auch an Irland. Definitiv nicht am Land an sich, aber die hier ausstehende Tätigkeit, also quasi das Fortsetzen meines Tuns aus meiner Dipl-Arbeit sowie das anzutreffende gewohnte Umfeld. Zum heutigen Zeitpunkt (ca. 15.August) ist noch nix fix, aber das wird schon. Wohl noch vor 2011, aber wer weiss das schon. Vielleicht habe ich ja heute (bitte aktuelles Datum hier einsetzen) mittlerweile neue Kenntnisse. Ihr könnt mich gerne fragen. Kurz und knapp würde dies dann so ablaufen: Mindestens 3 (drei) Jahre PhD an der Uni in Dulbin mit einem monatlichen Obulus von ca. 1500,-Euro steuerfrei. Man kann wohl sagen, dass ich vor Rom dann doch nochmal einen kurzen Umweg einlege. Aber wer weiss schon, ob ich wirklich nach Rom will. ;-)

Update 24.August: Nun kommt langsam die Frage auf, nachdem mittlerweile einige Kommilitonen berichten, ob ich nicht doch in die Industrie gehen soll. Manch einer bekommt 60000,- Einstiegsgehalt. Das ist jetzt nicht unbedingt zu verachten. Vorallem wenn der Job in der Entwicklungsabteilung eines Grosskonzerns ist. Man man man… Leben ist wahrlich kein Ponyhof. Mal gucken, was ich nächste Woche denke. Update Ende

Gehabt Euch wohl und lasst es Euch gut gehen. Ich bin ja auf jeden Fall noch ein bisschen im Lande und freu mich auf Diskussionen (vorallem welche Auswirkungen das auf den aktuellen Freundeskreis, Familenverhältnisse und das Leben an sich hat.), auf Einwände und Support aufgrund einer fälligen Entscheidung. Damit endet dieser Blog.

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